Über mich
Hallo, mein Name ist Trixi Seyfried. Ich bin in Bayerisch Gmain und der wunderschönen Umgebung aufgewachsen und lebe hier noch immer. In meiner Freizeit bin ich am liebsten in der Natur beim Klettern oder Bergsteigen unterwegs. Ich liebe es, neue Gebiete zu erkunden, fremde Länder zu bereisen, Tiere zu beobachten, wertvollen Menschen zu begegnen, zu lachen und besondere Momente durch Fotografie festzuhalten. Bei meiner Arbeit ist es mir vor allem wichtig, helfen und unterstützen zu können, positives zu bewirken und Freude zu schenken.
Meine berufliche Tätigkeit und persönliche Philosophie
Nach meinem Abitur habe ich das fünfjährige Studium der Sonderpädagogik/Lehramt Sonderschule erfolgreich abgeschlossen. Im Anschluss war ich 25 Jahre lang als Sonderschullehrerin im Sonderpädagogischen Förderzentrum St. Zeno in Bad Reichenhall tätig. Während dieser Zeit konnte ich vielfältige Erfahrungen sammeln: Ich war Klassenlehrerin in allen Jahrgangsstufen, erteilte Sport- Schwimm- und Skiunterricht, arbeitete an der Inklusionsschule in Freilassing, förderte Kinder im Mobilen Dienst in Regelschulen, beriet Eltern sowie LehrerInnen, führte Intelligenztests sowie Schuleingangsdiagnostik durch und erstellte sonderpädagogische Gutachten. In meinen letzten Schuljahren leitete ich eine Stütz- und Förderklasse, in der Kinder mit sehr hohem sozial-emotionalem Förderbedarf unterrichtet werden. Durch diese langjährige und vielfältige Tätigkeit sowie durch zahlreiche Fortbildungen konnte ich mir ein breites Wissen in den Bereichen Lern- und Verhaltensschwierigkeiten sowie sonstiger Auffälligkeiten ( wie z.B. ADHS, Autismus Spektrum Störung, Mutismus, Adipositas, Persönlichkeitsstörungen…) aneignen.
Die Grundvoraussetzung von effektivem Lernen ist meiner Meinung nach eine entspannte, vertrauensvolle und humorvolle Umgebung in der es Raum für Bewegung und Selbstbestimmung gibt. Daher habe ich auf diese Komponenten immer sehr viel Wert gelegt. So fanden bei mir regelmäßig elebnispädagogische Aktionen zur Stärkung der Klassengemeinschaft sowie Unterrichtsgänge und Klassenfahrten in die Natur mit sportlichen Aktivitäten wie Rafting, Hochseilgarten, Klettern und vieles mehr in dieser Richtung statt. Auch der Zugang zu Tieren und die Begegnung mit Menschen mit geistiger Beeinträchtigung waren mir sehr wichtig und ich konnte beobachten, wie positiv sich diese empathischen Erfahrungen auf das Verhalten der Kinder auswirkten.
Ich setzte mich schon in frühen Jahren für die Errichtung einer Kletterwand an unserer Schule ein und absolvierte zusätzlich zum normalen Kletterschein eine Ausbildung zum Therapeutischen Klettern, um unsere SchülerInnen bestmöglich zu unterstützen. Darüber hinaus erwarb ich die Qualifikation für tiergestützte Interventionen mit Lamas, Eseln und Ponys. All diese Angebote kamen regelmäßig meinen Schüler*innen zugute und ich konnte immer wieder den Wert und das Potenzial dieser unterstützenden Tätigkeiten bestätigen. Leider erhalten noch immer viel zu wenige Kinder die Möglichkeit, von solchen wertvollen Angeboten zu profitieren.
Zum Ende des Schuljahres 2022 habe ich mich bewusst entschieden, den Schuldienst zu verlassen, um mich auf das zu konzentrieren, was für mich persönlich wesentlich ist. Im Anschluss absolvierte ich eine Ausbildung zur Reflexintegrationstrainerin, um auch diesen wichtigen Bereich in Diagnostik und Therapie fundiert abdecken zu können. Darüber hinaus vertiefte ich meine Kenntnisse in der Traumaarbeit sowie im Bereich Stressbewältigung durch gezielte und praxisnahe Workshops.
Mein Wunsch ist es, Menschen mit meinem Therapieangebot individuell zu begleiten, sie wirksam zu unterstützen und ihnen dabei Freude, Sicherheit und neue Perspektiven zu vermitteln.
Ich freue mich auf das Kennenlernen und die Zusammenarbeit mit allen, die sich von einem oder mehreren Angeboten angesprochen fühlen– unabhängig von Alter oder persönlichem Hintergrund.
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